Homebound Concerts


Hier finden sie Informationen über die sieben Ausnahmemusiker, die Schottland und Indien, Mittelalter und Jazz, Folk und Klassik in einem einzigartigen Konzert zu neuen Klangwelten verbinden.

Allan MacDonald wuchs mit Gälisch als Muttersprache in den Highlands um Glenuig auf. Heutzutage gilt er als das Aushängeschild der schottisch- gälischen Kultur. Für seine erstklassige Konzertreihe, die 2004 im Rahmen des weltbekannten "Edinburgh Fringe Festivals", aufgeführt wurde erhielt er den "Golden Angel Award" des Glasgow Herold. Bei den Homebound Concerts spielt er Scottish Smallpipe, Great Highland Bagpipe, Maultrommel, Low Whistle und singt schottisch-gälische Lieder.
Vijay Kangutkar kommt ursprunglich aus Bombay, wo er über 10 Jahre lang tagtäglich von seinem Tabla Lehrer mehrere Stunden Unterricht nahm. Seit 15 Jahren unterrichtet und lebt er in Glasgow, Schottland. Hier lehrt er sowohl an der Royal Scottish Academy of Music and Drama als auch an der Scottish Acadamy of Asian Arts. Bei den Homebound Concerts spielt Vijay auf dem oftmals als "Königsdiziplin aller Percussioninstrumente" beschriebenen nordindischen Trommelpärchen, den Tabla.
Ute Rek spielt seit über 20 Jahren Harfe. Als einzige Frau bei den Homebound Concerts wird sie mit rhythmisch-hypnotischen Klängen Akzente setzen. Die von ihr gespielte Harfe ist dabei ein weltweites Unikat, da sie über eine Doppelreihe von Saiten verfügt, die sowohl aus Darm als auch aus Metall bestehen. Bei den Homebound Concerts spielt sie außerdem Maultrommel und singt.
Sascha Gotowtschikow studierte klassiche Percussion am Richard-Strauß-Konservatorium in München und nahm außerdem Unterricht am "Drummers Collective" in New York. Seit 1988 ist er leitender Percussionist der Münchner Kammerspiele. Außerdem wirkte er in unzähligen kulturübergreifenden Projekten als Percussionist und Schlagzeuger mit. Bei den Homebound Concerts spielt er die südindische Thavil, japanische Daikos, Schlagzeug und Kanjira.
Pedro Aibéo beteiligte sich bereits an mehreren internationalen Musikprojekten. Sein aktives musikalisches Engagement im Bereich Folk ergänzt er in seiner Heimat in Portugal als Vorstandsmitglied der „Assoziation Portocéltico“, die sich für die Erhaltung und Weiterentwicklung der traditionellen Musik des Nordens Portugals stark macht. Bei den Homebound Concerts wird er als Gitarrist wirken und dadurch klassische und jazzige Klangfarben einbringen.
Joachim Schiefer wurde 1966 in Wuppertal geboren. Er studierte Cello in Wuppertal und Düsseldorf bei Chr. Brunnert und Prof. Joh. Goritzki. Danach war er Schüler von Prof. Wolfgang Boettcher und Prof. Siegfried Palm. 1995 bis 1997 war er Initiator und Künstlerischer Leiter der Wuppertaler Kammerkonzertreihe „Musik von Mensch zu Mensch“. Seit Sommer 2003 ist er ausschließlich als freischaffender Cellist, Cellolehrer und Dispokineter tätig. Joachim Schiefer spielt ein Cello von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahre 1862.
Thomas Zöller ist ursprünglich Autodidakt auf dem Dudelsack. Im Juli diesen Jahres wurde ihm in Glasgow, Schottland, als ersten Deutschen überhaupt das "Bachelor of Scottish Music/Piping Degree" verliehen. Dafür studierte drei Jahre lang erfolgreich mit der "Creme de la Creme" der schottischen Musikszene an der Royal Scottish Academy of Music and Drama sowie dem national Piping Centre, unter der Leitung von Brian McNeill (Battlefield Band) sowie Jimmy Banks (Ex-Scots Guards Pipe Major). Bei den Homebound Concerts spielt Thomas Great Highland Bagpipe, Border Pipe, Scottish Smallpipe und Low Whistle.